Felsenkirche

Idar-Oberstein · Naheland

Achtung: Die Kirche ist leider geschlossen, da umfangreiche Felssicherungsarbeiten durchgeführt werden müssen!

Hoch oben, in exponierter Lage und bereits von Weitem zu erkennen, liegt die Felsenkirche in Idar-Oberstein. Die Sage von der Erbauung der Felsenkirche zählt wohl zu den bekanntesten Mythen im Bereich zwischen Mosel, Pfalz, Rhein und Saar.

Um die Mitte des 11. Jahrhunderts lebten die Brüder Wyrich und Emich von Oberstein auf der Burg Bosselstein. Beide liebten Bertha von Lichtenburg. Als Wyrich von der Verlobung seines jüngeren Bruders mit eben jener erfuhr, stürzte er Emich aus dem Fenster der Burg. Gezeichnet von seiner schweren Schuld beichtete Wyrich die Tat einem Abt. Als Sühne sollte er mit eigenen Händen eine Kapelle an der Stelle, an der sein Bruder gestorben war, errichten. Als der Bau vollendet war, bat Wyrich Gott um ein Zeichen der Vergebung. Ein Quell entsprang dem Felsen, der heute noch fließt. Bei der Einweihung der Kapelle sank Wyrich am Altar tot vor dem Abt nieder. Errichtet wurde die Kirche zwischen 1482 und 1484 auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg auf Befehl von Wirich IV. von Daun-Oberstein. Oberhalb des Gotteshauses ragen eine Felswand und die Burg Bosselstein empor. Unterhalb liegen die Häuser des Stadtteils Oberstein. Heute gehört die Felsenkirche zur evangelischen Gemeinde. 

Um das Innere der Kirche zu betreten, müssen Sie durch einen 1980/81 in den Felsen geschlagenen Tunnel gehen, welcher über etwa 50 Stufen führt.

Bitte beachten Sie, dass die Felsenkirche bei Trauungen für Besucher geschlossen ist. Gottesdienste finden von Mai bis Oktober jeden dritten Sonntag im Monat um 10.00 Uhr statt (Änderungen vorbehalten).










Hunde an der Leine sind erlaubt

Felsenkirche


Liebe Besucher, liebe Gäste, aktuell ist leider keine Besichtigung der Felsenkirche möglich: Damit unser außergewöhnliches Wahrzeichen für die Zukunft erhalten werden kann, muss es wegen einer umfangreichen Hangsicherung geschlossen bleiben. Eine genaue Prüfung der Substanz des Felsens hat diese Notwendigkeit ergeben, um auch künftig allen Besuchern die nötige Sicherheit gewährleisten zu können.