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Reuffel

runde Ecke

Kaiserslautern in 24 Stunden

- ein schönes Stück Pfalz

Erleben Sie die „Stadt der Gegensätze“ auf einem höchst abwechslungsreichen Spaziergang: urige Altstadtwinkel, quirlige Shoppingmeilen, grandiose Gärten, weite Wälder. Als Startpunkt schlagen wir den Kaiserbrunnen vor. Er stammt aus dem Jahr 1987 und hat stolze 12 m Durchmesser. Seine Figuren repräsentieren humorvoll die Geschichte der Stadt mit Kaiser Barbarossa im Mittelpunkt.

Nur ein paar Schritte entfernt liegt das Theodor-Zink-Museum mit interessanten volkskundlichen und stadtgeschichtlichen Sammlungen. Es ist in einem ehemaligen Fuhrmannsgasthof aus dem Jahre 1817 untergebracht und bildet mit dem gegenüberliegenden Wadgasserhof einen reizvollen Einstieg in die historische Altstadt. Im Rahmen eines Museumsbesuch können Sie auch den Wadgasserhof und sein prächtiges Stuckzimmer besichtigen.

Am anderen Ende der Steinstraße mit ihren vielen Kneipen und Bistros stoßen Sie auf den romantischen, von alten Kastanien beschatteten St. Martinsplatz. Das Alte Stadthaus von 1745 und das Rettigsche Haus aus der Mitte des 18. Jhds., das einstige Hotel Zum Donnerberg, in dem einmal Napoleon frühstückte, und der gusseiserne Brunnen von 1891 schaffen eine idyllische Atmosphäre.

Am Martinsplatz liegt die Martinskirche aus dem 14. Jhd., typisches Beispiel einer Bettelordenskirche der Franziskaner. Werfen Sie auch einen Blick in den Pfarrhof: Er wird noch heute von Resten der mittelalterlichen Stadtmauer begrenzt. Ein kurzer Abstecher über die Rittersbergstraße führt zur barocken Kleinen Kirche (erbaut 1711 – 1717), die heute gerne für Hochzeiten genutzt wird. Am Ende der Marktstraße wird das Kaiserslauterer Kirchen-Trio komplett: Die Stiftskirche gilt als eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen in Deutschland.

Schauen Sie sich um: Der Schöne Brunnen vor der Kirche, die Adler-Apotheke und weitere Altbauten bilden ein malerisches Ensemble mitten in der modernen City. Kein Wunder, das genau hier auch das einzige erhaltene Fachwerkhaus von Kaiserlautern steht: das Spinnrädl. Im historischen Gasthaus können Sie sich mit typisch Pfälzer Küche für kommende Erlebnisse stärken… Kaiserlautern hat noch einiges zu bieten!

Wenn Ihnen der Sinn nach Einkaufsbummel steht, überqueren Sie die Schneiderstraße und gelangen in die Haupteinkaufszone der Stadt. Falls Sie mehr Sightseeing wollen, bietet sich der Weg über den Schillerplatz an. Sie kommen zum Kulturzentrum Fruchthalle, erbaut nach dem Vorbild des Palazzo Medici in Florenz, und zum Neuen Pfalztheater. Beide schön von außen anzuschauen und noch schöner von innen zu erleben bei einer der hochkarätigen Aufführungen. Der unübersehbare, 84 m hohe Wolkenkratzer in umittelbarer Nachbarschaft ist das Rathaus von Kaiserslautern. Merken Sie sich schon mal die Panorama-Lounge im 21. Stock als perfekten Ort für den Einstieg in einen romantischen Abend vor …

Eingegliedert in den Rathauskomplex ist der Casimirsaal, der auf den legendären „Jäger aus Kurpfalz“ zurückgeht. Den Saal und geheimnisvolle unterirdische Fluchtgänge  können Sie im Rahmen einer geführten Tour besichtigen (Termine über Tourist-Info). Einige Schritte weiter weisen Schautafeln und einige wenige Mauerreste auf die ehemalige Kaiserpfalz von Friedrich I. Barbarossa hin. Nördlich der Ludwigstraße warten auf Kunstinteressierte dann noch die exzellenten Gemälde- und Skulpturensammlungen der Pfalzgalerie.

Falls Ihr Besuch in die Monate April bis Oktober fällt, hat Kaiserslautern zwei „grüne Schmankerln“ zu bieten: Der Japanische Garten an der Lauterstraße zählt zu den größten seiner Art in Europa. Die Pflanzen, Teiche, Wasserfälle, Fische, Laternen und Steinarrangements zaubern eine authentisch-fernöstliche Atmosphäre. Auf Voranmeldung können Sie sogar eine echte japanische Teezeremonie genießen. Die Gartenschau bietet herrliche Parkanlagen, Hallenblumenschauen, Themengärten, Ausstellungen und ein umfangreiches Kulturprogramm. Vom Kaiserberg auf dem 22 Hektar großen Gelände haben Sie einen phantastischen Ausblick auf die Stadt. Tipp: Kaufen Sie das günstige Kombi-Ticket, wenn Sie beide Anlagen besuchen möchten.

Ganz ohne Eintritt gibt’s den Pfälzer Wald direkt vor den Toren der Stadt. Ein leicht zu findender Ausgangspunkt für Ihr Naturerlebnis ist das Hotel-Restaurant Bremerhof (Anfahrt über die Bremer Straße hinter dem Hauptbahnhof). Von dort gelangen Sie in einem etwa halbstündigen Spaziergang zum Humbergturm. Am Turm starten zahlreiche gut markierte Wanderwege, und von der Aussichtsplattform haben Sie einen tollen Blick über die wunderbare Waldlandschaft und die Stadt Kaiserslautern.